Mehr Wissen

Auf den anderen Seiten hast Du einen kurzen Überblick bekommen, was OBOD ist und was Du im Kurs lernen kannst.

Auf dieser Seite kannst Du das Druidentum und OBOD noch weiter erkunden und bekommst viele Antworten zu Fragen, die Du vielleicht zum Kurs hast.

Wir möchten Dir die umfassende, schöne englische Website des OBOD empfehlen, in der Du alle Informationen findest. http://www.druidry.org/.

Sehr gute Informationen über das lebendinge moderne Druidentum und OBOD in Deutschland mit aktuellen Veranstaltungshinweisen, dem deutschsprachigen Online-Magazin „Druidenstein“ und einer Liste regionaler Gruppen findest Du hier: http://www.druidry.info/

Weitere Websites rund um das Thema Druidentum findest Du hier: Links

Hier findest Du eine Sammlung von häufig gestellten Fragen:

Der Ablauf des Kurses

Muss ich den Bardenkurs innerhalb eines Jahres abschließen?

Überhaupt nicht. Viele Mitglieder finden ein Jahr ausreichend für den Kurs, aber viele brauchen länger – 18 Monate oder zwei Jahre oder noch länger. Es gibt keinen Druck den Kurs abzuschließen und jeder Schüler wird ermutigt, den Kurs in seinem Tempo zu absolvieren.

 

Gibt es viele Hausaufgaben – schaffe ich das?

Auch wenn wir dir viel Material schicken, glauben wir, dass es für dich leicht sein wird damit zu arbeiten. Über die Jahre haben wir hunderte von Briefen von Mitgliedern bekommen, in denen sie die Arbeit im Kurs als ‚heimkommen‘ beschrieben und wie er ihr Leben verändert hat. Sie finden die Gwersi einfach und gleichzeitig tief und inspirierend. Auch viel beschäftige Leute finden Zeit, mit dem ganzen zugeschickten Material zu arbeiten. Und dein Tutor hilft Dir gerne. Du musst auch keine Tests oder Aufsätze schreiben wärend des Kurs – es ist kein üblicher  „Fernkurs“.

 

Ist der Kurs für mich geeignet, wenn ich psychische Probleme hatte?

Viele Leute gehen durch schwierige Phasen in ihrem Leben und der Kurs kann sehr hilfreich und unterstützend in solchen Zeiten sein. Aber du solltest dich nicht anmelden, wenn du jemals eine Diagnose wie Schizophrenie oder psychotische Zustände bekommen hast. Der Grund dafür ist, dass, während große Teile des Kursmaterials lehrreich und hilfreich für jeden sein können, in dem Kurs Meditationen, Visualisierungen und Rituale angeboten werden mit der Absicht, die Leute für ihre unbewussten Zustände und möglicherweise andere Ebenen der Wahrnehmung zu öffnen. Für diejenigen, die weder unter schizophrenen noch psychotischen Zuständen gelitten haben, kann dieser Prozess hilfreich sein, aber im anderen Fall haben diese Übungen das Potential kontra-produktiv zu wirken. Wenn die Ausbildung im persönlichen Kontakt stattfinden würde, könnten sie auf den Einzelnen abgestimmt und angepasst werden. In einem Fernkurs ist eine solche Anpassung und Kontrolle einfach nicht möglich. Auch wenn der Fernkurs ungeeignet für dich ist, wenn du solche Herausforderungen hattest, so kannst du trotzdem dem druidischem Pfad folgen als spirituellem Weg, als Philosophie oder als Religion, indem du die vielen Ressourcen im Internet und in Büchern benutzt. Wichtig ist, dass das nur und speziell für eine Diagnose Schizophrenie oder psychotische Zustände gilt. Wir haben festgestellt, dass Mitglieder mit anderen Diagnosen vom Kurs profitieren können. Wenn du überlegst, dich für den Kurs anzumelden, aber dir nicht sicher bist, ob es für dich das Richtige ist, dann schreibe uns an haselzweig@duidry.de

 

Kann ein Freund oder Partner gleichzeitig den Kurs mit mir machen?

Ja – und wir möchten sie/ihn bitten sich auch mit dem Anmeldeformular für den Kurs anzumelden und eine Einschreibegebühr von 35,- Euro  überweist. Denn der Kurs beinhaltet nicht nur das schriftliche Kursmaterial, sondern auch eine Betreuung für individuelle Fragen, durch die Anmeldung zum Kurs bekommt auch der Partner einen eigenen Tutor zugewiesen. Die weiteren Grade/Kurse können nur absolviert werden, wenn man für den Bardenkurs angemeldet ist, auch als Partner.  Und nur als angemeldeter Partner ist man auch OBOD-Mitglied mit vielen Vorteilen.

 

Gibt es eine Altersbegrenzung für den Kurs?

Um in den Orden einzutreten und am Kurs teil zu nehmen musst du mindestens 18 sein. Bei Vorliegen besonderer Umstände akzeptieren wir auch Teilnehmer mit 16 oder 17, aber der Anmeldung muss ein Brief beiliegen von einem Elternteil oder einem Vormund, der besagt, dass sie mit der Kursteilnahme einverstanden sind. Wir begrüßen es, wenn viele jüngere Leute teilnehmen möchten, aber im Laufe der Jahre haben wir heraus gefunden, dass Jugendliche unter 16 das Material einfach nicht integrieren können.

 

Was kosten die anderen Grade?

Die Gebühren werden auf die gleiche Weise kalkuliert wie im Bardenkurs und eine ähnliche Menge Material wird für den Ovaten- und Bardenkurs verschickt.

Jeder Grad ist in sich abgeschlossen und Du musst mit dem Bardenkurs beginnen.

Es ist jedoch nicht notwendig, alle Kurse/ Grade zu machen und manche Mitglieder bleiben einfach Barde oder Ovate.

 

Wieso kostet der Kurs diesen Preis?

Wir senden dir viel Material und all das kostet Geld für die Herstellung und für das Porto. Wenn wir einen Weg finden würden die Kosten zu reduzieren, dann würden wir das tun, aber bis dahin müssen Büros, Computer, Porto, Druck und so weiter bezahlt werden.

Und es gibt viele Vorteile einer Mitgliedschaft, einschließlich unserer Mentoren, den Treffen (gatherings), Camps, Retreats, Webseiten und Foren. Wir glauben, dass der verlangte Betrag sehr fair ist angesichts all der Vorteile einer Mitgliedschaft und des Umfangs des versandten Materials und dass du uns zustimmen wirst, wenn du siehst, was wir dir alles mit dem Einführungspaket schicken. Aber falls nicht, oder wenn du den Eindruck hast, es passt nicht für dich, kannst Du das Einführungspaket zurücksenden und wir erstatten dir den Betrag.

 

Kann ich Mitglied werden ohne den Kurs zu belegen?

Wenn du in den Orden eintreten möchtest, musst du einen Kurs belegen. Der Grund dafür ist, dass der Orden im Grunde eine Mysterienschule ist, ein initiatischer Orden, der drei Stufen der Initiation anbietet (die Barden-, Ovaten- und Druiden- ’schule‘). Du hast immer die Freiheit, nicht weiter zu machen, oder kein Mitglied mehr zu sein, falls du das jemals möchtest – du musst keine Eide leisten.  Durch das Belegen des Kurses schließt du dich einer freiheitlichen Gemeinschaft von Leuten in der ganzen Welt an, die mit dem gleichen Lehrmaterial, den gleichen Meditationen, Übungen und Zeremonien arbeitet. Das erzeugt ein wunderbares Gefühl von Harmonie und Verbundenheit, was Versammlungen und Veranstaltungen des Ordens so speziell und magisch macht.

 

Ich beschäftige mich mit spirituellen Themen seit Jahren. Ich bin kein Anfänger – warum sollte ich mit dem Bardenkurs von OBOD anfangen?

Der Kurs wirkt auf vielen Ebenen, aber er ist in erster Linie erfahrungsorientiert und nicht wissensorientiert. Er nimmt dich mit auf deine ganz spezielle eigene Reise des Herzens und der Seele, mit Meditationen, Ritualen, Übungen, Poesie und das Lehrmaterial hat nichts damit zu tun, wie viel du vorher studiert hast und wie viel du weißt. Deshalb fühlen sich Leute ohne vorherige Erfahrung mit einem spirituellen Weg genauso wohl mit dem Bardenkurs wie Leute, die andere Wege über viele Jahre verfolgt haben.

 

Ist der Kurs in anderen Sprachen erhältlich?

Den Kurs gibt es als Textversion auch in englisch, französisch, holländisch, italienisch, portugiesisch, tschechisch und deutsch.  Im Englischen gibt es auch eine Audio-Version.

Haselzweig ist für den Versand und Support des deutschsprachigen Kurses zuständig. Für Kurse in anderer Sprache sind, zumeist in den Ländern ansässige, andere Büros zuständig, z.B. Rowan Cursus in Holland und natürlich Oak Tree in England. Somit bestellst Du die jeweiligen Sprachen bei unterschiedlichen OBOD-Partnern, da es vor allem für den Support unterstützender ist, wenn dieser in deiner Muttersprache erfolgt.

Mehr Informationen zu anderssprachigen Kursen findest Du auf www.druidry.org.

 

Woher kommen die Lehren, die den Kurs ausmachen?

Viele Leute glauben, dass die Lehren der Druiden mit der Ankunft des Christentums verloren gingen und dass wir möglicherweise die echte druidische Weisheit gar nicht lehren können. Wir glauben das sehr wohl. Die Lehren in diesem Kurs kommen aus fünf Strängen:

Der erste und wichtigste Strang kommt – für viele überraschend – zeitlich von sehr weit her und ziemlich sicher von den Lehren der Druiden aus der Zeit vor dem Christentum. Wir glauben, dass diese Lehren künftigen Generationen anvertraut wurden, indem sie in manchen alten Geschichten verschlüsselt wurden. In diesen  Geschichten finden wir das gesamte Trainingsprogramm der Druiden eingebettet, was den Kern der Lehren hier im Training des Ordens darstellt. Zusätzlich zu diesem Material machen wir Gebrauch von der Weisheit in den druidischen Triaden, wie sie von christlichen Klerikern berichtet wurden,  die viel von der Weisheit ihrer vorchristlichen Vorfahren wieder spiegeln.  .

Der zweite Strang hat seinen Ursprung in der viel späteren Periode des „Druid Revival“, das  vor dreihundert Jahren am Ende des 17. Jahrhunderts seinen Anfang nahm. Unser Orden stammt aus dieser Zeit und aus dieser Quelle haben wir gewisse Ritualformen und Lehren geerbt. Einige von ihnen haben wir als ungeeignet für das gegenwärtige Zeitalter verworfen, aber andere haben wir behalten, nicht nur wegen ihrer Schönheit und Bedeutung, sondern auch weil sie von früheren Quellen abstammen könnten oder von ihnen inspiriert sein könnten.

Der dritte Strang ist nicht so alt, etwa vierzig Jahre, als der frühere Chef des Ordens, Philip Ross Nichols, zusammen mit anderen Druiden des Ancient Druid Order den  Order of Bards, Ovates & Druids gründete, wobei sie die Verbindung durch  den Ancient Druid Order zurück zu den Zeiten des Druid Revival in Ehren hielten. Sie entschieden sich dafür, mehr keltische Quellen in das Studium auf zu nehmen und ebenso die vier keltischen Feuerfeste. Ross Nichols war ein Freund von Gerald Gardner, dem Begründer der modernen Wicca (Hexen-) Bewegung und die Ergebnisse einer gegenseitigen intellektuellen Befruchtung kann man sowohl in den Lehren von Wicca und Druiden sehen. Nichols gab Gardners erstes Buch über Wicca heraus und lieferte Material zu seinem zweiten.

Der vierte Strang sind die Beiträge des gegenwärtigen Chefs des Ordens, Philip Carr-Gomm. Er wurde von Ross Nichols ausgebildet und nach einer Ausbildung in Psychologie und Psychotherapie (insbesondere Jungsche analytische Therapie und Psychosynthese) wurde er 1988 gebeten, die Führung des Ordens zu übernehmen.

Den fünften Strang bilden Beiträge vieler zeitgenössischer Gelehrter und Spezialisten des Druidentums und der keltischen Spiritualität, die der Welt ihre Einsichten und Schriften anboten, und in einigen Fällen speziell für den Orden mithalfen, ein Lehrgebäude auf zu bauen, das für Schüler des Druidentums wirklich wichtig und hilfreich ist in der heutigen Welt. Auf ihre Beiträge wird im Detail in den Bibliographien und Indizes hingewiesen, die auf jeder Stufe der Ausbildung mitgeliefert werden.

 

Wie kann ich Druide werden in so kurzer Zeit, wenn die klassischen Autoren sagen, dass man fast zwanzig Jahre brauchte um Druide zu werden?

In  der Antike (zu alter Zeit) brauchte man neunzehn Jahre um Druide zu werden, aber diese Art der Ausbildung umfasste viele Inhalte, die wir heute in der Schule lernen. Und neunzehn Jahre ist auch eine symbolträchtige Zeitspanne: sie stellt einen metonischen Zyklus dar: eine Berechnung der Zeit zwischen zwei fast identischen Eklipsen und eine Berechnung, der es gelang den Sonnen- und Mondkalender zu vereinen. Und so symbolisieren neunzehn Jahre die Zeit, die jemand vielleicht braucht, um die Sonne und den Mond, das Männliche und das Weibliche, in seinem Wesen zu vereinen.

Heute braucht es immer noch lange, diese Vereinigung in der Tiefe unserer Seele zu erreichen und das Studium des Druidentums ist eine lebenslange Beschäftigung für viele. Aber wir brauchen keine neunzehnjährige Ausbildung, bevor wir uns Druide nennen können. Die Bezeichnung Druide wird von vielen für die Art von Spiritualität verwendet, die sie praktizieren. Theoretisch kann man alle 3 Grade in 3 Jahren absolvieren, aber die grosse Mehrzahl der Mitglieder lässt sich viel mehr Zeit – oft viele Jahre- um das Gelernte wirklich mit Kopf, Herz und Seele zu verinnerlichen.

FAQ´s zu OBOD:

Was hat es für Vorteile, Mitglied im OBOD zu sein:

Neben dem Kursmaterial noch viele Weitere. Einige Veranstaltungen, z.B. Workshops sind zum Teil nur für Mitglieder des OBOD – und es gibt wirklich tolle Themen! Auch die Gatherings in England kannst Du nur als Mitglied besuchen. Bei internationalen Gatherings bekommst Du bevorzugt einen der begehrten Plätze und kannst an anderen Veranstaltungen teilnehmen, die Gästen nicht offen stehen.

Der wichtigste Vorteil ist jedoch: Es fühlt sich für viele Menschen, die jahrelang verschiedene spirituelle Richtungen ausprobiert haben, an wie „heimkommen“. Die Erfahrung, dass man, wenn man sich für Naturspiritualtiät interessiert, hier nicht schief angeschaut wird, sondern jeder versteht, was Dir wichtig ist, ist grossartig. Insbesondere da OBOD im Gegensatz zu einigen anderen spirituellen Richtungen völlig frei von einengenden Strukturen ist. Es gibt keine Dogmas, keine Führer, keine Gurus, keine Vorgaben was oder wie oft Du etwas tun musst und keinerlei sektenartige Strukturen.

Und: OBOD hat keinerlei Absichten, sich durch Mitglieder zu finanzieren. Denn wenn Du einen Kurs des OBOD belegt hast, bist Du, wenn Du das möchtest, lebenslang Mitglied (Du kannst Dich aber auch zu jeder Zeit wieder aus der Mitgliederliste löschen lassen). Dafür zahlst Du nach deinen Kursgebühren keinerlei Mitgliedsbeiträge mehr!

Wie finanziert sich OBOD:

Die Kursgebühren decken die Kosten für die Herstellung, den Druck, den Versand, Rechte und allgemein Bürokosten. Darüber hinaus finanziert sich OBOD auch aus Spenden.

Mitgliedsbeiträge ausserhalb der Kursgebühren gibt es nicht!

Die meisten der OBOD-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich (z.B. die Organisation von Gatherings, betreiben Websites, schreiben für das Onlinemagazin, sind Tutor für Kursteilnehmer…..). Ohne Verpflichtung, einfach aus Freude, die Community zu fördern.

Daher gibt es auch keine täglich besetzten Büros, viele der Arbeiten sind tatsächlich rein ehrenamtlich. Manchmal dauert es dadurch auch ein paar Tage, bis Du eine Antwort bekommst oder eine gewisse Zeit, bis etwas für Dich erledigt wird – wir alle haben unsere Hauptberufe und Familie und helfen Dir gerne in unserer Freizeit weiter.